Tourismusverband Naturpark Altmühltal - Aussteller-Presseinformationen - f.re.e Ausstellerverzeichnis

Aussteller-Presseinformationen

Tourismusverband Naturpark Altmühltal

Aktive Auszeit auf dem Wanderliebling - Qualitätsweg „Altmühltal-Panoramaweg“ und Schlaufenwege / Naturnahe Übernachtungstipps

Weich federt der Waldboden unter den Schritten. Vereinzelte Sonnenstrahlen fallen durch das grüne Blätterdach. Bald darauf lädt ein Felsvorsprung zur Rast ein. Auf den warmen Steinen sitzend genießen die Wanderer den Panoramablick über das weite Tal, das glitzernde Band der Altmühl und die Wacholderheiden an den Hängen. Sie spüren die Ruhe der uralten Natur- und Kulturlandschaft. Die Hektik des Alltags ist jetzt ganz weit weg.

Auf dem „Altmühltal-Panoramaweg“ findet jeder Wanderer sein eigenes Tempo. Der rund 200 Kilometer lange Weitwanderweg ist vom Deutschen Wanderverband mehrfach – zuletzt 2018 – als „Qualitätsweg Wander­bares Deutschland“ zertifiziert und gehört zu den „Top Trails of Germany“. Eine naturnahe, abwechslungsreiche Strecke, hervorragende Beschil­derung und gute Verkehrsanbindung sind also garantiert. Neben Natur­genuss liegen zwischen Gunzenhausen und Kelheim außerdem zahlreiche kulturelle Entdeckungen, historische Städtchen und gastfreundliche Orte auf der Strecke. Ganz entspannt lässt sich der „Altmühltal-Panoramaweg“ oder auch ein Teilstück der gesamten Route mit praktischen Arrangements erkunden: Verschiedene Anbieter haben Pakete geschnürt, bei denen Unterkünfte, Kartenmaterial und auch der Gepäcktransport schon inklusive sind (www.naturpark-altmuehltal.de/gepaecktransport).

Jede Etappe des „Altmühltal-Panoramawegs“ hat ihre eigenen Höhepunkte. Vom Startpunkt in Gunzenhausen aus führt die Route zunächst über sanfte Hügel, vorbei an Feldern und Streuobstwiesen zum Schloss Spielberg. Im Naturwaldreservat Spielberger Leite genießen Wanderer die natürliche Stille und lauschen dem sanften Plätschern einer „Steinernen Rinne“, bevor sie den Wandertag in der Kurstadt Treuchtlingen entspannt ausklingen lassen. Auf die sattgrünen Altmühlauen folgt ein Abschnitt auf schmalen Pfaden durch den Wald, bis sich ein beeindruckender Blick auf das Städtchen Pappenheim und die gleichnamige Burg bietet. Wacholderheiden und faszinierende Felsformationen wie die „Zwölf Apostel“ und der Burgsteinfelsen begleiten die folgenden Etappen über Solnhofen, Mörnsheim und Dollnstein in die Barockstadt Eichstätt.

Altmühlabwärts zeigen sich die Wacholderheiden bei Gungolding und Kipfenberg noch einmal von ihrer schönsten Seite. In den warmen Monaten begegnet man unter Umständen auch einem Wanderschäfer mit seiner Herde: Die Schafe bewahren diesen wertvollen Lebensraum vor dem Verbuschen und liefern außerdem erstklassiges Fleisch, das unter dem Siegel „Altmühltaler Lamm“ bei vielen Gastgebern auf der Speisekarte steht. Aber auch Spuren der Römer begegnet man, denn vor rund 2000 Jahren verlief der Limes als Grenze des römischen Imperiums mitten durch die Region. Bei Kinding durchschreiten die Wanderer ein Felsentor, bevor bald darauf Schloss Hirschberg schon von weitem den Weg in das Städtchen Beilngries weist. Ab Dietfurt begleitet der Main-Donau-Kanal die Wanderer – mal ganz nah, mal als schimmerndes Band unten im Tal. Auf den Anhöhen thronen Zeugen der Geschichte: Schloss Eggersberg, die Rosenburg in Riedenburg, die Ritterburg Prunn oder die Burgruine Randeck über Essing. Kurz vor Kelheim setzt man mit einer Zille, dem traditionellen Boot der Donaufischer, zum Kloster Weltenburg über. Hier machen die Wanderer gern im Klosterbiergarten Station, bevor es per Schiff durch den beeindruckenden Donaudurchbruch mit bis zu 70 Meter hoch aufragenden Felswänden nach Kelheim geht.

Rund 200 Kilometer ist die Paradestrecke „Altmühltal-Panoramaweg“ lang. Aber auch auf kürzeren Routen ist im Naturpark Altmühltal auf höchste Wanderqualität Verlass: 20 qualitätsgeprüfte Rundwege führen als Tages- oder Halbtagestouren zu Sehenswertem abseits der Hauptroute. Sie sind online sowie in der kostenlos bestellbaren Broschüre „Die schönsten Rundwanderwege“ beschrieben.

Noch intensiver wird das Landschaftserlebnis für Wanderer, die naturnah übernachten. Dafür stehen im Naturpark Altmühltal nicht zur zahlreiche Zelt- und Campingplätze zur Verfügung, sondern auch ganz besondere Unterkünfte: In Eichstätt oder Beilngries wird die Übernachtung im urigen Campingfass zur runden Sache. Nahe Mörnsheim spüren Gäste der traditionsreichen Schäferkultur der Region nach: Direkt am „Altmühltal-Panoramaweg“ liegt das Schäferwagendorf Hammermühle. In den gemütlichen, aus heimischem Holz gefertigten Wagen legen die Wanderer nach einem aktiven Tag die Beine hoch und fühlen sich ein bisschen so, als wären sie wie die Hirten mit ihrer Herde über die Wacholderheiden gezogen.

Mehr Informationen: Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt,  Telefon 08421/9876-0, info@naturpark-altmuehltal.de, www.altmuehltal-panoramaweg.de,  www.naturpark-altmuehltal.de/wandern

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Auf dem Altmühltal-Panoramaweg: Arnsberger Leite bei Kipfenberg.
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Informationszentrum Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt,  Telefon 08421/9876-0, info@naturpark-altmuehltal.de, www.altmuehltal-panoramaweg.de,  www.naturpark-altmuehltal.de/wandern

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